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Bayer stoppt Forschung an Pille für den Mann E-mail
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Written by Administrator   
Freitag, 08 Juni 2007
Bayer stoppt die Forschung an der Pille für den Mann.
Das Pharmaunternehmen hat jetzt die Forschung an dem  Verhütungsmittel für Männer gestoppt.
Männer die ihrer Partnerin die Verhütung nicht anvertrauen wollen müssen nun wohl erstmal weiter auf Lümmeltüten setzen. Den Forschern gelang es zwarMännerfür eine gewisse zeit Unfructhbar zu machen, jedoch war die Dareichungsform zu Kompliziert.
Orginalmeldung: : Tagesschau.de  
 
Bayer stellt Forschung ein

"Pille für den Mann" kommt nicht

 
Eine "Pille für den Mann" wird es vom Pharmakonzern Bayer Schering nicht geben. "Wir werden dieses Projekt nicht mehr weiterverfolgen", sagte eine Firmensprecherin. Die von Bayer im vergangenen Jahr übernommene Berliner Pharmafirma Schering hatte seit vergangenem Jahr alleine an der Pille geforscht, zuvor war sie vom US-Partner Organon unterstützt worden. Als problematisch war die Verabreichungsform gesehen worden: In den Studien hatten Teilnehmer Implantate und Spritzen bekommen.

Die Entscheidung, die Forschung einzustellen, bedeute nicht unbedingt, dass das Thema für alle Zeiten ad acta gelegt sei, sagte die Sprecherin. Allerdings rechnen Experten nicht mehr mit einer schnellen Markteinführung.

Jahrelange Forschung


Die Hormonpräparate sollten dazu dienen, die Spermienproduktion zu unterdrücken und so eine Schwangerschaft bei der Partnerin zu verhindern. Wie der "Tagesspiegel" schreibt hatten Schering und Organon von 2002 bis 2006 zusammen an der Pille für den Mann geforscht. Ende vergangenen Jahres kündigten sie die Trennung ihrer Forschung an, bekräftigten allerdings ihr Engagement für das Produkt. Schon damals schloss die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Bericht zum Stand der Forschung daraus aber, dass "in den nächsten Jahren nicht mit der Markteinführung eines entsprechenden Produkts zu rechnen" sei. Diese war zunächst schon für 2005, später dann für 2009 ins Auge gefasst worden.

Zu kompliziert

Doch gestaltete sich die Forschung schwierig. Zwar fanden die Wissenschaftler durch komplizierte Eingriffe in den Hormonhaushalt des Mannes tatsächlich einen Weg, ihn zeitweilig unfruchtbar zu machen. Um die Kombination von Gestagen und Testosteron sinnvoll zu dosieren, war jedoch sowohl ein Implantat als auch alle drei Monate eine Spritze nötig. Für eine so komplizierte Darreichung sahen Schering und Organon keine Marktchancen, wie sie zur Trennung ihrer Aktivitäten im September 2006 mitteilten. Deshalb sollte die Forschung nun darauf zugespitzt werden, wie die Mittel leichter handhabbar werden könnten. Auch damit ist es nun vorbei.





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Last Updated ( Freitag, 08 Juni 2007 )
 
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